Grammatik
Kurze Lektionen mit Tabellen, Beispielen mit Otti und seinen Freunden und ein paar Lücken zum Üben. Eine Lektion dauert fünf Minuten.
Niveau A1
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Der, die, das: Jedes Nomen hat ein GenusJedes deutsche Nomen ist maskulin, feminin oder neutral, und der Artikel der, die oder das zeigt es. Lerne jedes Nomen zusammen mit seinem Artikel.
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Der Plural: ein Tisch, zwei TischeIm Deutschen gibt es mehrere Formen für den Plural, aber der Artikel ist immer die. Lerne jedes Nomen mit seinem Plural, genau wie mit seinem Artikel.
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Ich, du, Sie: Pronomen, sein und habenWer spricht mit wem? Lerne die Personalpronomen, wann man du und wann man Sie sagt, und die zwei wichtigsten Verben, sein und haben.
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Das Präsens: ich lerne, du lernstEin deutsches Verb ändert seine Endung mit der Person. Lerne die sechs Endungen einmal, und die meisten Verben folgen ihnen.
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Verb an Position zwei: Heute trinkt Otti TeeIn einem deutschen Aussagesatz steht das Verb immer an Position zwei. Beginnt der Satz mit einer Zeit oder einem Ort, steht das Subjekt hinter dem Verb.
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Fragen: Wo wohnst du?Eine W-Frage beginnt mit einem Fragewort, und das Verb steht an Position zwei. Eine Ja/Nein-Frage beginnt mit dem Verb.
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Nicht oder kein?Im Deutschen gibt es zwei Wörter für die Verneinung. Kein steht bei Nomen mit ein oder ohne Artikel, nicht bei allem anderen. Meinst du auf eine verneinte Frage ja, antwortest du mit doch.
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Der Akkusativ: einen Apfel, den KaffeeWas du kaufst, hast oder siehst, steht im Akkusativ. Die gute Nachricht: Nur maskuline Wörter ändern sich (der → den, ein → einen).
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Possessivartikel: mein, dein, unserMein, dein, sein und die anderen sagen, wem etwas gehört. Sie haben dieselben Endungen wie ein: mein Bruder, meine Schwester, meinen Bruder.
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Modalverben: können, müssen, wollenModalverben sagen, ob du etwas kannst, musst oder willst. Das Modalverb steht an Position 2, das andere Verb am Ende: Ich kann gut kochen.
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Trennbare Verben: ich stehe früh aufEinige Verben haben eine Vorsilbe, die sich trennt: aufstehen → Ich stehe um sieben auf. Mit einem Modalverb bleibt sie dran: Ich muss früh aufstehen.
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Der Imperativ: Komm! Kommt! Kommen Sie!Mit dem Imperativ sagst du, was eine andere Person tun soll. Es gibt drei Formen: für du, für ihr und für Sie. Mit bitte klingt es freundlich.
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Zeit und Ort: um, am, im, nach, beiKleine Wörter sagen, wann und wo: um acht Uhr, am Montag, im Mai. Du fährst nach Berlin oder gehst zu Frida, und du bist in Berlin oder bei Frida.
Niveau A2
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Das Perfekt: ich habe gemacht, ich bin gegangenWenn man auf Deutsch über die Vergangenheit spricht, benutzt man meistens das Perfekt: eine Form von haben oder sein und ein Partizip am Ende des Satzes.
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Das Präteritum: war, hatte, konnteBei den meisten Verben benutzt man beim Sprechen das Perfekt. Aber sein, haben und die Modalverben haben eine eigene kurze Vergangenheit, das Präteritum, und die hörst du jeden Tag.
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Der Dativ: dem Hund, der Katze, mirDer Dativ ist der Fall für die Person, die etwas bekommt oder der man hilft. Die Artikel werden zu dem und der, die Pronomen zu mir, dir, ihm.
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Wechselpräpositionen: wo? oder wohin?Neun Präpositionen können mit Dativ oder mit Akkusativ stehen. Ist etwas an einem Ort (wo?), kommt der Dativ. Bewegt sich etwas zu einem Ort (wohin?), kommt der Akkusativ.
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Präpositionen mit einem Fall: für, mit, zumManche Präpositionen stehen immer mit Akkusativ, andere immer mit Dativ. Lerne sie als zwei Gruppen, dann musst du den Fall nie raten.
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Reflexive Verben: ich freue michManche Verben haben ein Pronomen, das zur Person zurückzeigt: ich freue mich, du beeilst dich. Lerne die Pronomen einmal - und wann man stattdessen mir und dir sagt.
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Nebensätze: weil, dass, wenn, obNach weil, dass, wenn und ob steht das Verb mit der Endung ganz am Ende, und davor steht ein Komma. Lerne das einmal, und lange Sätze werden leicht.
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Vergleichen: größer als, am größtenMit -er und als sagst du „mehr“: größer als. Mit am und -sten sagst du „am meisten“: am größten. Und mit so … wie sind zwei Dinge gleich.
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Adjektivendungen: der neue Tisch, ein neuer TischEin Adjektiv vor einem Nomen bekommt eine Endung. Nach der, die, das ist es meistens -e; nach ein zeigt es, ob das Nomen der, die oder das ist. Nach einem Verb gibt es keine Endung.
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Höfliche Bitten: ich hätte gern, könnten Sie…?Für Höflichkeit hat Deutsch eine eigene Verbform, den Konjunktiv II: möchte, hätte, könnte, würde, wäre. Damit klingt ein Wunsch oder eine Frage weich und freundlich.
Niveau B1
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Das Präteritum aller Verben: machte, ging, dachteBücher, Geschichten und Nachrichten erzählen die Vergangenheit im Präteritum. Regelmäßige Verben bekommen -te, unregelmäßige Verben einen neuen Vokal, und ein paar gemischte Verben machen beides.
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Das Plusquamperfekt: ich hatte gegessen, ich war gegangenWenn du von der Vergangenheit erzählst und etwas noch früher passiert ist, nimmst du das Plusquamperfekt: hatte oder war und ein Partizip.
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Nebensätze der Zeit: als, wenn, während, nachdemAls, wenn, während, bevor, nachdem, seit, sobald und bis sagen, wann etwas passiert. Wie bei weil steht das Verb dann am Ende.
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Grund und Gegensatz: weil, denn, deshalb, obwohl, trotzdemFür einen Grund und für einen Gegensatz gibt es im Deutschen mehrere Wörter. Sie bedeuten fast dasselbe, aber das Verb steht jedes Mal woanders: am Ende, auf Position zwei oder direkt nach dem Wort.
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Das Ziel: um … zu, damit und zu + InfinitivMit um … zu und damit sagst du, wozu man etwas macht. Und viele Verben und Ausdrücke brauchen ein zweites Verb mit zu: Ich habe vergessen, dich anzurufen.
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Relativsätze: der, den, dem, denenEin Relativsatz beschreibt ein Nomen: der Kollege, der neben mir sitzt. Er beginnt mit der, die oder das, davor steht ein Komma, und das Verb steht am Ende.
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Das Passiv: Die Heizung wird repariertIm Passiv ist die Handlung wichtig, nicht die Person, die sie macht: Die Heizung wird repariert. Du bildest es mit werden und dem Partizip, das du aus dem Perfekt kennst.
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Der Konjunktiv II: wenn ich mehr Zeit hätte…Den Konjunktiv II kennst du von höflichen Bitten. Er kann aber mehr: Er drückt Wünsche aus, gibt Ratschläge und beschreibt, was nicht wirklich ist. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich öfter kochen.
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Verben mit Präpositionen: warten auf, denken anViele Verben haben eine feste Präposition: warten auf, denken an, sich interessieren für. Lerne Verb, Präposition und Fall zusammen, wie ein Wort.
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Der Genitiv: das Auto meines BrudersDer Genitiv sagt, wem etwas gehört: die Tür des Hauses, Ottis Fahrrad. Man liest ihn öfter, als man ihn hört, und er steht nach wegen, trotz, während und statt.
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Werden und das Futur: Das wird schon klappenWerden hat drei Aufgaben: Es zeigt eine Veränderung, es bildet das Futur mit einem Infinitiv am Ende, und es bildet das Passiv. Für Pläne sagt man meistens einfach das Präsens mit einer Zeitangabe.
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Zweiteilige Konjunktionen: sowohl … als auch, je … destoManche Konjunktionen kommen als Paar: sowohl … als auch, weder … noch, entweder … oder, nicht nur … sondern auch, zwar … aber und je … desto. Mit ihnen sagt ein Satz mehr.
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Die n-Deklination: der Kollege, den KollegenEine kleine Gruppe maskuliner Nomen bekommt -n oder -en in jeder Form außer einer: der Kollege, aber den Kollegen, dem Kollegen, des Kollegen. Die meisten sind Menschen und Tiere.
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Indirekte Fragen: Wissen Sie, wo …?Können Sie mir sagen, wo …? ist eine höfliche Art zu fragen. Nach dem W-Wort oder ob steht das Verb am Ende, wie in jedem Nebensatz.
Niveau B2
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Die indirekte Rede: Er sagt, er habe keine ZeitFür die Worte von anderen hat das Deutsche eine eigene Verbform, den Konjunktiv I: Emil sagt, er habe keine Zeit. Sie zeigt, dass jemand anderes das gesagt hat, und du findest sie vor allem in den Nachrichten und in geschriebenen Texten.
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Der Konjunktiv II der Vergangenheit: Wenn ich das gewusst hätte…Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich früher gekommen. Mit hätte oder wäre und dem Partizip sprichst du über eine Vergangenheit, die so nicht passiert ist: verpasste Chancen, Dinge, die du bereust, und was jemand hätte tun sollen.
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Mehr Passiv: muss repariert werden, ist repariert wordenDie Heizung wird repariert kennst du aus B1. Hier bekommt das Passiv ein Modalverb (muss repariert werden), ein Perfekt (ist repariert worden) und einen Partner, der das Ergebnis zeigt (ist repariert).
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Ohne werden: man, sich lassen, sein + zu, -barDas lässt sich reparieren. Die Rechnung ist bis Freitag zu bezahlen. Das ist machbar. Im Deutschen gibt es mehrere Wege, ohne das Passiv mit werden zu sagen, was man machen kann oder muss.
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Partizipien als Adjektive: die schlafende Katze, das reparierte FahrradBeide Partizipien können wie ein Adjektiv vor einem Nomen stehen und bekommen die normalen Endungen: die schlafende Katze, das reparierte Fahrrad. In geschriebenen Texten bringen sie oft noch andere Wörter mit: die gestern gekaufte Lampe.
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Der Nominalstil: wegen des Regens, nach seiner AnkunftGeschriebenes Deutsch mag Nomen, wo man beim Sprechen Verben benutzt: nach seiner Ankunft statt nachdem er angekommen war. Hier lernst du, wie diese Nomen entstehen, welchen Artikel sie haben und wie du einen Satz voller Nomen liest.
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Wie und mit welcher Folge: indem, sodass, ohne … zuIndem und dadurch, dass sagen, wie man etwas macht, sodass und so …, dass sagen, was daraus folgt. Je … umso verbindet zwei Dinge, die zusammen wachsen, und ohne … zu und anstatt … zu sagen, was nicht passiert.
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Modalverben für Vermutungen: Er muss den Bus verpasst habenModalverben können auch sagen, wie sicher du bist: muss (fast sicher), dürfte (wahrscheinlich), kann oder könnte (vielleicht). Soll und will geben weiter, was andere sagen. Für die Vergangenheit stehen das Partizip und haben oder sein am Ende: Er muss den Bus verpasst haben.
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Funktionsverbgefüge: eine Entscheidung treffenIn eine Entscheidung treffen trägt das Nomen die Bedeutung, das Verb allein bedeutet kaum etwas. Solche Paare findest du überall in E-Mails bei der Arbeit, in Berichten und in den Nachrichten. Lerne sie darum als Einheit.
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Präpositionen mit Genitiv: innerhalb, aufgrund, dankWegen, trotz, während und statt kennst du aus B1. Im geschriebenen Deutsch gibt es noch mehr Präpositionen mit Genitiv, zum Beispiel innerhalb, außerhalb, aufgrund, bezüglich und dank. Beim Sprechen nimmt man oft den Dativ.
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Relativsätze mit wer, was und wo: alles, was ich weißNicht jeder Relativsatz beginnt mit der, die oder das. Wer bedeutet „jeder, der“, was steht nach alles, etwas oder das Beste, und mit einer Präposition wird aus was dann worüber oder womit.
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Modalpartikeln: doch, ja, mal, haltKleine Wörter wie doch, ja, mal oder halt ändern nichts an den Fakten im Satz, aber sie zeigen, wie du dazu stehst: freundlich, überrascht, ein bisschen ungeduldig. Sie gehören zur gesprochenen Sprache, und ohne sie klingst du wie ein Lehrbuch.
Niveau C1
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Vermutungen mit werden: Sie wird den Zug verpasst habenWerden schaut nicht nur nach vorn. Er wird jetzt zu Hause sein ist eine Vermutung über jetzt, und das Futur II, Sie wird den Zug verpasst haben, ist eine Vermutung über die Vergangenheit. Wohl, sicher oder vermutlich zeigen, wie sicher du bist.
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Irreale Vergleiche: Er tut, als hätte er nichts gehörtMit als ob, als wenn oder nur als und dem Konjunktiv II vergleichst du die Wirklichkeit mit etwas, das nicht stimmt: Er tut, als hätte er nichts gehört. Nach als ob steht das Verb am Ende, nach einem einfachen als direkt dahinter.
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Der Konjunktiv I außerhalb der indirekten Rede: Man nehme…, Es lebe…Der Konjunktiv I kann mehr, als die Worte anderer weiterzugeben. In alten Rezepten gibt er Anweisungen (Man nehme drei Eier), in festen Wendungen drückt er Wünsche aus (Es lebe das Brautpaar, Gott sei Dank), und in der Mathematik und in wissenschaftlichen Texten legt er etwas fest (Gegeben sei ein Dreieck). Heute triffst du ihn vor allem in festen Wendungen.
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Partizipialsätze: Am Bahnhof angekommen, rief Otti Frida anAm Bahnhof angekommen, rief Otti Frida an. Ein Partizip mit eigenen Wörtern kann einen ganzen Nebensatz ersetzen und sagen, wann, warum oder wie etwas passiert. Das ist guter schriftlicher Stil, im Gespräch hörst du es vor allem in festen Wendungen wie ehrlich gesagt.
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Präpositionen der Schriftsprache: angesichts, infolge, zufolgeAufgrund, dank und bezüglich kennst du aus B2. In Berichten, Verträgen, wissenschaftlichen Texten und Nachrichten gibt es noch viel mehr davon: Angesichts, infolge, mangels, kraft, hinsichtlich, zwecks, anlässlich, seitens und ungeachtet stehen mit Genitiv, zufolge steht nach dem Nomen und mit Dativ. Im Gespräch ist ein einfaches wegen, für oder von meistens besser.
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Konnektoren für genaues Deutsch: zumal, sofern, es sei dennWeil, obwohl, trotzdem und die zweiteiligen Konjunktionen kennst du aus B1, indem und sodass aus B2. Auf C1 kommen die feineren dazu: zumal, wohingegen, sofern, insofern (als), es sei denn, geschweige denn, indessen und nichtsdestotrotz. Jedes Wort hat seine eigene Wortstellung und seinen eigenen Stil.
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Konzessivsätze: obgleich, selbst wenn, so … auchObwohl und trotzdem kennst du aus B1. Es gibt aber noch viel mehr Wege zu sagen, dass etwas gegen alle Erwartung passiert: obgleich und wenngleich, selbst wenn und auch wenn, so … auch, wie … auch und noch so, dennoch und allerdings. Jede Form hat ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Wortstellung.
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Das Korrelat: Es ist wichtig, dass …In Es ist wichtig, dass … und Ich freue mich darauf, dass … zeigt ein kleines es oder darauf nach vorn auf den Nebensatz, der folgt. In Grammatiken heißt dieses Wort Korrelat. Lerne, welche Verben es brauchen, wo es fehlen kann und wann es wegfällt.
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Varianten des Passivs: Er bekommt den Vertrag zugeschicktDas Passiv mit werden kennst du aus B1 und B2. Das Deutsche hat noch ein paar Formen mehr: Mit bekommen steht die Person vorne, die etwas bekommt (Er bekommt den Vertrag zugeschickt), das Passiv ohne Subjekt nennt nur eine Tätigkeit (Hier wird nicht geraucht), und gehören + Partizip drückt eine starke Meinung aus (Das gehört verboten).
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Wortbildung: Stadtklima, entsiegeln, MachbarkeitDas Deutsche baut lange Wörter aus kurzen Teilen, die du schon kennst. Wenn du weißt, wie Komposita, Präfixe und Suffixe funktionieren, kannst du die meisten neuen Wörter erraten: Stadtklima, entsiegeln, Machbarkeit.
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Wortstellung und Betonung: Was steht vorne?Du weißt, dass das Verb auf Position zwei steht. Auf C1 entscheidest du, was davor steht, was in der Mitte bleibt und was nach dem Ende der Satzklammer kommen darf. So bestimmst du, was ein Satz betont.
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Register und Stil: erhalten oder kriegen?Deutsch klingt anders in einer E-Mail an eine Professorin, in einem Vortrag und im Chat mit Freunden. Lerne die Paare, die das Register zeigen (erhalten und kriegen, wegen des und wegen dem, habe und hab), und wähle für jede Situation das Richtige.