Grammatik
Kurze Lektionen mit Tabellen, Beispielen mit Otti und seinen Freunden und ein paar Lücken zum Üben. Eine Lektion dauert fünf Minuten.
Niveau B1
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Das Präteritum aller Verben: machte, ging, dachteBücher, Geschichten und Nachrichten erzählen die Vergangenheit im Präteritum. Regelmäßige Verben bekommen -te, unregelmäßige Verben einen neuen Vokal, und ein paar gemischte Verben machen beides.
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Das Plusquamperfekt: ich hatte gegessen, ich war gegangenWenn du von der Vergangenheit erzählst und etwas noch früher passiert ist, nimmst du das Plusquamperfekt: hatte oder war und ein Partizip.
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Nebensätze der Zeit: als, wenn, während, nachdemAls, wenn, während, bevor, nachdem, seit, sobald und bis sagen, wann etwas passiert. Wie bei weil steht das Verb dann am Ende.
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Grund und Gegensatz: weil, denn, deshalb, obwohl, trotzdemFür einen Grund und für einen Gegensatz gibt es im Deutschen mehrere Wörter. Sie bedeuten fast dasselbe, aber das Verb steht jedes Mal woanders: am Ende, auf Position zwei oder direkt nach dem Wort.
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Das Ziel: um … zu, damit und zu + InfinitivMit um … zu und damit sagst du, wozu man etwas macht. Und viele Verben und Ausdrücke brauchen ein zweites Verb mit zu: Ich habe vergessen, dich anzurufen.
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Relativsätze: der, den, dem, denenEin Relativsatz beschreibt ein Nomen: der Kollege, der neben mir sitzt. Er beginnt mit der, die oder das, davor steht ein Komma, und das Verb steht am Ende.
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Das Passiv: Die Heizung wird repariertIm Passiv ist die Handlung wichtig, nicht die Person, die sie macht: Die Heizung wird repariert. Du bildest es mit werden und dem Partizip, das du aus dem Perfekt kennst.
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Der Konjunktiv II: wenn ich mehr Zeit hätte…Den Konjunktiv II kennst du von höflichen Bitten. Er kann aber mehr: Er drückt Wünsche aus, gibt Ratschläge und beschreibt, was nicht wirklich ist. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich öfter kochen.
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Verben mit Präpositionen: warten auf, denken anViele Verben haben eine feste Präposition: warten auf, denken an, sich interessieren für. Lerne Verb, Präposition und Fall zusammen, wie ein Wort.
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Der Genitiv: das Auto meines BrudersDer Genitiv sagt, wem etwas gehört: die Tür des Hauses, Ottis Fahrrad. Man liest ihn öfter, als man ihn hört, und er steht nach wegen, trotz, während und statt.
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Werden und das Futur: Das wird schon klappenWerden hat drei Aufgaben: Es zeigt eine Veränderung, es bildet das Futur mit einem Infinitiv am Ende, und es bildet das Passiv. Für Pläne sagt man meistens einfach das Präsens mit einer Zeitangabe.
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Zweiteilige Konjunktionen: sowohl … als auch, je … destoManche Konjunktionen kommen als Paar: sowohl … als auch, weder … noch, entweder … oder, nicht nur … sondern auch, zwar … aber und je … desto. Mit ihnen sagt ein Satz mehr.
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Die n-Deklination: der Kollege, den KollegenEine kleine Gruppe maskuliner Nomen bekommt -n oder -en in jeder Form außer einer: der Kollege, aber den Kollegen, dem Kollegen, des Kollegen. Die meisten sind Menschen und Tiere.
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Indirekte Fragen: Wissen Sie, wo …?Können Sie mir sagen, wo …? ist eine höfliche Art zu fragen. Nach dem W-Wort oder ob steht das Verb am Ende, wie in jedem Nebensatz.