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Grammatik

Kurze Lektionen mit Tabellen, Beispielen mit Otti und seinen Freunden und ein paar Lücken zum Üben. Eine Lektion dauert fünf Minuten.

Niveau B1

  1. Das Präteritum aller Verben: machte, ging, dachte
    Bücher, Geschichten und Nachrichten erzählen die Vergangenheit im Präteritum. Regelmäßige Verben bekommen -te, unregelmäßige Verben einen neuen Vokal, und ein paar gemischte Verben machen beides.
  2. Das Plusquamperfekt: ich hatte gegessen, ich war gegangen
    Wenn du von der Vergangenheit erzählst und etwas noch früher passiert ist, nimmst du das Plusquamperfekt: hatte oder war und ein Partizip.
  3. Nebensätze der Zeit: als, wenn, während, nachdem
    Als, wenn, während, bevor, nachdem, seit, sobald und bis sagen, wann etwas passiert. Wie bei weil steht das Verb dann am Ende.
  4. Grund und Gegensatz: weil, denn, deshalb, obwohl, trotzdem
    Für einen Grund und für einen Gegensatz gibt es im Deutschen mehrere Wörter. Sie bedeuten fast dasselbe, aber das Verb steht jedes Mal woanders: am Ende, auf Position zwei oder direkt nach dem Wort.
  5. Das Ziel: um … zu, damit und zu + Infinitiv
    Mit um … zu und damit sagst du, wozu man etwas macht. Und viele Verben und Ausdrücke brauchen ein zweites Verb mit zu: Ich habe vergessen, dich anzurufen.
  6. Relativsätze: der, den, dem, denen
    Ein Relativsatz beschreibt ein Nomen: der Kollege, der neben mir sitzt. Er beginnt mit der, die oder das, davor steht ein Komma, und das Verb steht am Ende.
  7. Das Passiv: Die Heizung wird repariert
    Im Passiv ist die Handlung wichtig, nicht die Person, die sie macht: Die Heizung wird repariert. Du bildest es mit werden und dem Partizip, das du aus dem Perfekt kennst.
  8. Der Konjunktiv II: wenn ich mehr Zeit hätte…
    Den Konjunktiv II kennst du von höflichen Bitten. Er kann aber mehr: Er drückt Wünsche aus, gibt Ratschläge und beschreibt, was nicht wirklich ist. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich öfter kochen.
  9. Verben mit Präpositionen: warten auf, denken an
    Viele Verben haben eine feste Präposition: warten auf, denken an, sich interessieren für. Lerne Verb, Präposition und Fall zusammen, wie ein Wort.
  10. Der Genitiv: das Auto meines Bruders
    Der Genitiv sagt, wem etwas gehört: die Tür des Hauses, Ottis Fahrrad. Man liest ihn öfter, als man ihn hört, und er steht nach wegen, trotz, während und statt.
  11. Werden und das Futur: Das wird schon klappen
    Werden hat drei Aufgaben: Es zeigt eine Veränderung, es bildet das Futur mit einem Infinitiv am Ende, und es bildet das Passiv. Für Pläne sagt man meistens einfach das Präsens mit einer Zeitangabe.
  12. Zweiteilige Konjunktionen: sowohl … als auch, je … desto
    Manche Konjunktionen kommen als Paar: sowohl … als auch, weder … noch, entweder … oder, nicht nur … sondern auch, zwar … aber und je … desto. Mit ihnen sagt ein Satz mehr.
  13. Die n-Deklination: der Kollege, den Kollegen
    Eine kleine Gruppe maskuliner Nomen bekommt -n oder -en in jeder Form außer einer: der Kollege, aber den Kollegen, dem Kollegen, des Kollegen. Die meisten sind Menschen und Tiere.
  14. Indirekte Fragen: Wissen Sie, wo …?
    Können Sie mir sagen, wo …? ist eine höfliche Art zu fragen. Nach dem W-Wort oder ob steht das Verb am Ende, wie in jedem Nebensatz.