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Grammatik · B1

Verben mit Präpositionen: warten auf, denken an

Viele Verben haben eine feste Präposition: warten auf, denken an, sich interessieren für. Lerne Verb, Präposition und Fall zusammen, wie ein Wort.

Ein Verb, eine Präposition

Viele Verben brauchen eine Präposition, um zu sagen, um wen oder was es geht: Ich warte auf den Bus. Die Präposition ist fest, und oft ist sie anders als in deiner Sprache.

Ein paar kennst du schon aus A2: sich freuen auf und über, sich ärgern über. Auf B1 brauchst du viel mehr davon, und du benutzt sie jeden Tag.

Lerne darum jedes Verb zusammen mit seiner Präposition und seinem Fall, wie ein Wort: warten auf + Akkusativ.

Auch der Fall ist fest

Auch der Fall nach der Präposition ist fest. Hier kannst du nicht wo? oder wohin? fragen wie bei den Wechselpräpositionen: Der Fall gehört einfach zum Verb.

Eine Regel hilft: für und um stehen immer mit Akkusativ, das kennst du schon. Bei auf und über ist es in diesen Verben auch fast immer der Akkusativ. Bei an und vor musst du es lernen: denken an + Akkusativ, aber teilnehmen an und Angst haben vor + Dativ.

VerbPräpositionFallBeispiel
wartenaufAkkusativIch warte auf den Bus.
sich freuenaufAkkusativWir freuen uns auf den Urlaub.
sich freuenüberAkkusativLotte freut sich über das Geschenk.
sich interessierenfürAkkusativFrida interessiert sich für Musik.
denkenanAkkusativIch denke oft an meine Familie.
sich kümmernumAkkusativWer kümmert sich um die Katze?
sprechenüberAkkusativWir sprechen über den Film.
sich ärgernüberAkkusativEmil ärgert sich über den Lärm.
Angst habenvorDativIch habe Angst vor der Prüfung.
teilnehmenanDativIch nehme an einem Kurs teil.

darauf, worauf: für Sachen

Fragst du nach einer Sache, steht wo- vor der Präposition: Worauf wartest du? Wofür interessierst du dich? Beginnt die Präposition mit einem Vokal, kommt ein r dazwischen: woran, worauf, worüber.

In der Antwort steht da- (vor einem Vokal dar-) für die Sache, die du schon genannt hast: Wartest du auf das Paket? - Ja, ich warte darauf. Beim Sprechen hörst du auch auf was, aber worauf ist die Standardform, besonders beim Schreiben.

Bei Personen ist es anders: Die Präposition bleibt, und danach kommt wen, wem oder ein Pronomen: Auf wen wartest du? - Auf Emil. Ich warte auf ihn.

PräpositionFrage (Sache)Antwort (Sache)Frage (Person)
aufworauf?daraufauf wen?
fürwofür?dafürfür wen?
anworan?daranan wen?
überworüber?darüberüber wen?
umworum?darumum wen?
vorwovor?davorvor wem?

Füll die Lücken

  1. Wir warten schon lange auf ___ Bus.

  2. Kalle interessiert sich sehr ___ Vögel und Bäume.

  3. Frida nimmt nächste Woche an ___ Weiterbildung teil.

  4. Emil hat keine Angst vor ___ Verkehr in Berlin.

  5. Wer kümmert sich ___ die Pflanzen, wenn Lotte im Urlaub ist?

  6. ___ wartest du? - Auf meine Bestellung.

  7. Freust du dich auf die Reise? - Ja, ich freue mich sehr ___.

  8. An ___ denkst du gerade? - An meine Oma.

Kommt vor in: Frida wird befördert, Otti arbeitet im Homeoffice, Frida engagiert sich ehrenamtlich, Lotte und die sozialen Medien, Otti und die deutschen Redewendungen, Emil diskutiert mit, Otti macht die B1-Prüfung, Frida spart für später

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Der Genitiv sagt, wem etwas gehört: die Tür des Hauses, Ottis Fahrrad. Man liest ihn öfter, als man ihn hört, und er steht nach wegen, trotz, während und statt.